Der Bundeswehr wurden bei Burg, quasi in der Nähe einer Kaserne, tausende Schuss Munition vom Lastwagen einer zivilen Spedition gestohlen. Die Schuld wird indessen bei der Spedition gesucht, weil kein zweiter Fahrer den LKW während der Nacht im Blick hatte, wie in solchen Fällen üblich.

„Es ist keinem Bürger in diesem Lande zu vermitteln, wie inkompetent, bürokratisch und verantwortungslos hier scheinbar vorgegangen wird.“ Erklärt Gordon Köhler, Kreisvorsitzender der AfD im Jerichower Land.

Mehrausgaben in Milliardenhöhe für die Bundeswehr, aber diese ist scheinbar nicht in der Lage, ihre Munition selbstständig zu transportieren und kurzfristig, auch unplanmäßig, auf einem nahen Stützpunkt unterzubringen. Die Auflagen für die warum auch immer eingesetzte Spedition erscheinen lächerlich, gerade im Vergleich zu dem Aufwand, den zivile Waffenbesitzer im Umgang mit Munition erfüllen müssen. Die innere und äußere Sicherheit unsere Landes darf nicht dem günstigsten Anbieter überlassen werden, sondern muss durch Behörden und Streitkräfte selbst erledigt werden!“