Gemäß der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD zu Gewalt gegen Polizisten, Einsatz- und Rettungskräfte in den Jahren 2020 bis 2025 wurden im Jahr 2025 1.177 Gewalt- und Sexualdelikte gegen Polizisten und Angehörige von Feuerwehren und Rettungsdiensten verübt. Das ist in diesem Zeitraum der zweithöchste Wert. Besonders betroffen sind mit 1.109 Fälle Polizeibeamte. Aber auch Angehörige der Feuerwehren und Rettungsdienste sind immer wieder Ziel von tätlichen Angriffen.
Dazu sagt der Sprecher für den öffentlichen Dienst der AfD-Landtagsfraktion, Hagen Kohl:
„Straftaten gegen Angehörige von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind inakzeptabel und zutiefst zu verurteilen. Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit leisten alle Angehörigen der ,Blaulichtfamilie‘ einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft. Straftaten gegen diese Personengruppe sind geeignet, die ohnehin gefahrengeneigten Berufe weiter unattraktiv für potenzielle Berufsanfänger zu machen. Diesen untragbaren Zustand müssen wir beenden. Kein entsprechendes Strafverfahren gegen bekannte Tatverdächtige soll mehr wegen Geringfügigkeit eingestellt werden. Der Staat muss Härte zeigen gegen jene, die seine sichtbarsten Repräsentanten und die Lebensretter aus den Feuerwehren und den Rettungsdiensten angreifen. Wir werden neue Schwerpunkte setzen und in diesen Fällen für tatsächlich schnelle Strafverfahren sorgen.“
Die o. g. Kleine Anfrage mit Beantwortung durch die Landesregierung ist hier nachzulesen: https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp8/drs/d6820aak.pdf