Zu den wahlprogrammatischen Einlassungen der Ärztekammer Sachsen-Anhalt (ÄKSA) und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA), die sich gegen das AfD-Regierungsprogramm richten, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Ulrich Siegmund:
„Die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung in Sachsen-Anhalt befinden sich offenbar bereits im Wahlkampfmodus für die Altparteien und wollen ganz bewusst Misstrauen und Ängste gegen eine mögliche AfD-Regierung schüren. Dabei ist eines klarzustellen: Wer wirklich als Fachkraft arbeiten will, alle Kriterien erfüllt und sich als integrationswillig erweist, ist auch unter einer AfD-geführten Regierung herzlich willkommen. Uns geht es aber darum, Migration endlich zu ordnen und sie nicht mehr als alleinige Lösung für den Arbeitskräftemangel zu sehen. Wir müssen es langfristig wieder aus eigener Kraft schaffen, Fachkräfte zu generieren und durch gute Lebensbedingungen in unserem Land zu halten.
Es ist ein Armutszeugnis, dass sowohl Ärztekammer als auch Kassenärztliche Vereinigung die Augen davor verschließen, dass jedes Jahr Tausende deutsche Spitzenmediziner unser Land verlassen. Anstatt die Ursachen für diese Flucht einheimischer Fachkräfte zu bekämpfen, rufen ÄKSA und KVSA nach immer mehr Zuwanderung vom anderen Ende der Welt. Das ist keine nachhaltige Lösung, sondern das Verwalten eines hausgemachten Mangels. Eine konsequente Migrationswende würde unser Gesundheitssystem zudem massiv entlasten, da die Zahl der zusätzlichen Leistungsempfänger endlich spürbar sinken würde.“