Seit über 100 Jahren lebt das friedliche Sikawild aus Ostasien in unserer Heimat und gehört fest zu unserer Natur in Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa. Doch nun stigmatisiert die Europäische Union diese Tierart über die Verbotsliste 1143/2014 pauschal als invasive Art und will mit der Durchführungsverordnung 2025/1422 die Bestände totalüberwachen.
Statt sachlicher und praxisnaher Regulierung verordnet Brüssel Wildgehege, Tierparks und landwirtschaftlichen Gehegen in Sachsen-Anhalt ein knallhartes Zuchtverbot. Die EU zwingt die Halter zu teuren Sterilisationen der Tiere oder zur vollständigen Trennung der Herden, obwohl es in den einheimischen Wäldern keine freilebenden Sikahirsche gibt und von den sicheren Gehegen keine Gefahr ausgeht.
Gleichzeitig fordert der Brüsseler Kontrollwahn den lückenlosen digitalen Nachweis für jedes einzelne Tier im Gehege und droht betroffenen Familienbetrieben bei Fehlern mit rigiden Strafen, ohne gleichwohl auch nur einen Cent Entschädigung für den Mehraufwand zu finanzieren. In anderen Bundesländern mit freien Beständen greift dieser Regulierungszwang noch stärker durch, denn dort befiehlt die EU die gnadenlose Dezimierung und den radikalen Abschuss der Tiere im Wald. Selbst vor gesunden Muttertieren und Kälbern wird in der Schonzeit dabei kein Halt gemacht, nur um ein Brüsseler Staatsziel zu erfüllen.
Florian Schröder, jagdpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, sagt hierzu:
„Wir dürfen uns von diesen realitätsfernen Brüsseler Bürokraten nicht alles gefallen lassen. Das ruhige Sikawild erfüllt wichtige Aufgaben bei der Landschaftspflege sowie bei der Versorgung der Bürger mit gesundem regionalem Fleisch. Gegen die EU-Absurditäten müssen wir massiven Widerstand leisten, so wie es auch der bayrische Jagdverband erfolgreich getan hat. Wir stellen uns entschlossen an die Seite der betroffenen Halter und unterstützen die Forderungen unserer Jagdverbände. Die EU-Einstufung des Sikawildes als invasive Art muss umgehend zurückgenommen, der drohende Totalabschuss des freilebenden Wildes muss vom Tisch gewischt werden und Verordnungen zum Artenschutz müssen endlich auf Basis unabhängiger, zeitgemäßer Wissenschaft statt ideologischer Verbotskultur erlassen werden. Mit einer AfD-Regierung hören diese eiskalten Entmündigungen unserer Jäger und Landwirte endlich auf, denn wir brauchen kein EU-Verbotsregime, welches selbst vor dem friedfertigen Sikawild keinen Halt macht.“